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RSSPrint

EINE-WELT-LADEN "SOLIDARIO"

Ein Projekt der Ev. Kirchengemeinde Groß Schönebeck

Seit Januar 2011 gibt es in Groß Schönebeck den EINE – WELT – LADEN "SOLIDARIO" mit fair gehandelten Waren. Seit vielen Jahren existieren in verschiedenen Städten Deutschlands EINE-WELT-LÄDEN. Kirchengemeinden haben diese Aktivitäten sehr unterstützt, weil sie ein wichtiger Beitrag sind, mehr Gerechtigkeit in unserer globalisierten Welt zu schaffen. In dörflichen Regionen - speziell in Nordost-Deutschland - gibt es solche Läden (noch) nicht.
Warum haben wir uns für diesen Laden in Groß Schönebeck entschieden? Wir wollen als Christen einen praktischen Beitrag leisten, dass Hunger und Elend auf der Welt gemindert werden.Wir möchten, dass Bauern und Handwerker für ihre Waren faire Preise erhalten und dass sich ihre Arbeitsbedingungen verbessern, sowie ihre Kinder z.B.eine Schulbildung erhalten.
Der Satz von Anton Rotzetter „Lass mich ein Herz haben für Bedürftige und tun, was in meinen Kräften steht“ begleitet uns bei unserer ehrenamtlichen Arbeit. Für uns als Konsumenten gibt er den Hinweis, dass unsere Art einzukaufen in unserer Welt mehr verändern kann, als wir vielleicht denken.
Inzwischen ist unser "Kirchenlädchen" auch ein Treffpunkt geworden, um miteinander über das alltägliche Leben, über Gott und die Welt ins Gespräch zu kommen. Schließt eine der Solidario-Frauen den Laden freitags auf, ist sie dort nicht lange allein. Man kommt, um guten Kaffee, Tee, Wein oder Schokolade zu kaufen, ein Spielzeug für das Enkelkind, ein schönes Tuch, Schmuck oder einen Korb für die Freundin. Dieser besondere Laden belebt das Dorf und gibt Anlaß, über manche Lebensfrage laut miteinander nachzudenken.

Icon EventsEmpfehlung des Monats

Empfehlungen des Solidario-Teames zu Produkten des Ladens.
Den Anfang macht Pfarrerin Sabine Müller, sie empfiehlt heute:

Mascobadozucker

Auch wenn die Weihnachtsbackzeit vorüber ist: ich backe immer noch gerne Kuchen und auch Kekse. Und ich versuche, nicht mehr ganz soviel Butter und Zucker zu nehmen, sondern auszuprobieren, wie Backen auch anders gehen kann und trotzdem lecker schmeckt. Sehr beliebt sind meine veganen Kekse. Und dazu brauche ich Mascobadozucker (Kokosblütenzucker geht auch!).

Wenn Sie jetzt sagen: kenn ich nicht? Und wo gibt’s den? Dann lade ich Sie in unseren Solidarioladenzu kommen, wo er zum ständigen Sortiment gehört.
Der Zucker kommt von den Philippinen, er ist Bio. Einfach mal ausprobieren.

Und hier ein Rezept dazu:

Sie schmelzen 125 g Kokosöl in einem Topf. Es soll lauwarm sein. In einer anderen Schüssel mischen Sie 125 g Dinkelmehl, 50 g Kokosflocken, 50 g Haferflocken, 70 g Mascobadozucker oder Kokosblütenzucker. Bitte keinen weissen oder groben Zucker nehmen. Denn das Geheimnis der Plätzchen hat auch mit diesem Zucker zu tun.  Jetzt fehlen nur noch ein knapper Teelöffel Backpulver und ungefähr 70g Rosinen oder wem das zu süß ist: Cranberrys oder gehackte Nüsse. Eins von den dreien. Dann gieße ich das flüssige Kokosöl in die vermischten trockenen Zutaten und verrühre alles gut. Von diesem klebrigen Teig steche ich mit dem Teelöffel kleine Häufchen ab, rolle Kugeln daraus, die ich auf einem Blech mit Bachpapier ziemlich plattdrücke. Das volle Blech backe ich bei 180 Grad ungefähr 6 – 8 Minuten. Das ist wirklich kurz, aber die Kekse sollen nicht zu dunkel sein. Sie sollen sich leicht goldig färben. Sie werden merken, dass bald ein wunderbarer Duft durchs Haus zieht, nach Kokos und Butter, obwohl gar keine drin ist.

Letzte Änderung am: 18.02.2022