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RSSPrint

Projekte

Die Kirchengemeinde Groß Schönebeck organisiert zahlreiche Projekte mit den verschiedensten Projektpartnern. Wir haben in unseren Dörfern so viele engagierte Menschen und Vereine mit vielfältigen Möglichkeiten und Gaben. Gerne tun wir uns zusammen, um Gutes für Menschen aller Generationen anzubieten.

Einige Kooperationen der letzten Jahre:

  • „Religionen für biologische Vielfalt“, gemeinsam mit Naturwacht
  • „Was ist Unbezahlbar?“, gemeinsam mit Grundschule und Jugendtreff. Nach einer Idee des Künstlers Johannes Volkmann
  • „Was an Weihnachten geschah….“, gemeinsam mit Grundschule und Sula Pferdt

Kooperationspartner

  • Grundschule Groß Schönebeck
  • Kita Groß Schönebeck
  • Bürgerverein Groß Schönebeck
  • Landgut e.V.

    LAND-GUT-Projekt
    Copyrigth © EKD-Kultur, Ralf Klöden

    Groß Schönebeck. Gleich mehrfachen Grund zur Freude gab es diese Woche für die Kirche in Groß Schönebeck. Klaus-Martin Bresgott vom Kulturbüro des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland ist gerade in den neuen Bundesländern unterwegs, und zeichnet 20 Kirchen im Rahmen des Projektes „Land: Gut2020“ aus. Schon im vergangenen Jahr wurde diese Ehrung verschiedenen Gemeinden zuteil, die ihre Häuser in besonderer Art beleben. „Die Projekte sind wirklich sehr unterschliedlich. In Thüringen zeichnen wir eines aus, bei dem die Kirche mit Bienen wiederbelebt wird“, erklärt Bresgott.

    Es begann mit der Weihnachtsgeschichte.


    In Groß Schönebeck sind es statt fleißiger Honigsammler in erster Linie die emsigen Schüler der Grundschule, die Leben ins Haus bringen. „Alles Theater!?“ nennt sich das religionspädagogische Theater- und Kunstprojekt, das Pfarrerin Sabine Müller mit der Künstlerin Sula Pferdt und der Grundschule des Ortes auf die Beine gestellt hat.
    Ein  Projekt, das mit der Inszenierung der Weihnachtsgeschichte im vergangenen Jahr seinen Anfang genommen hatte. Wie Pfarrerin Sabine Müller berichtet, soll das Gotteshaus zu diesem Anlass rappelvoll gewesen sein. Und damit die Schüler bei folgenden Theaterstücken gut zu sehen und zu hören sind, hat die Kirche technisch aufgerüstet.
    Alles dank der nicht geringen Spende in Höhe von 8000 Euro, die mit der Auszeichnung im Rahmen des Landgut-Projektes verbunden sind. Angeschafft wurde davon eine Bühne, die die Schauspieler 40 Zentimeter in die Höhe hebt, Lautsprecher und Mikrofone, damit die Kirchgänger auch in den hinteren Bankreihen alles gut verstehen. Außerdem können mit dem Geld Honorare für die künstlerische Anleitung der Schüler bezahlt werden. Auf diese Weise, so ist es der Wunsch der Pfarrerin, könnte im Zusammenwirken mit der Schule eine feste Theatergruppe der Kirchgemeinde entstehen, die nicht allein zu Weihnachten die Bühne betritt.

    Einer von 95

    Es handelt sich um ein Projekt das wachsen kann. Und um eben das zu symbolisieren wurde nicht nur die glänzende LandGut-Plakette an der Kirche angebracht, sondern auch ein Baum gepflanzt. Nicht irgendein Baum, sondern passend zur Kirche ein Martin-Luther-Apfel, von dem es, entsprechend seiner Thesen, nur 95 Stück geben soll. Die ersten kleinen grünen Früchte, die wie der Baum selbst auch noch wachsen müssen, hingen zur Pflanzung schon an den zarten Ästen. Eine Gruppe von Schülern der Grundschule griff gemeinsam mit anderen Beteiligten zu Spaten und Gießkannen.
    Bäumchen und Plakette sind nicht die einzigen Veränderungen, die dieses Jahr rund um die Kirche bevorstehen. So soll die Turmuhr repariert und wieder in alle Richtungen die gleiche Zeit anzeigen. Kräftig saniert wird derzeit im Gemeindehaus. Wie Pfarrerin Sabine Müller berichtet, waren Bereiche einsturzgefährdet. Ist die Sanierung vollbracht, wird auch der Eine-Welt-Laden im Haus in einen anderen Raum umziehen. mm

    Quelle: Barnim Echo vom 11. Juni 2020, Seite 16

    Letzte Änderung am: 16.01.2021